04.08.2017

Grüne wollen kleine und mittlere Unternehmen besser fördern

Der Vorstand des Kreisverbandes Kelheim Stephan Daniel, ganz links, zusammen mit der Direktkandidatin der Grünen für den Wahlkreis Landshut-Kelheim Petra Seifert (2. von links) und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gambke (Mitte), Kreisvorstandssprecherin Dagmar Günther und Sebastian Paintl, Kassier.

Dr. Thomas Gambke, Mittelstandsbeauftragter der grünen Bundestagsfraktion und Abgeordneter aus Landshut und Petra Seifert, Direktkandidatin für den Wahlkreis Landshut-Kelheim hatten zu einer wirtschaftspolitischen Veranstaltung ins Jungbräu nach Abensberg geladen.

"Der Dieselskandal hat es erschreckend offengelegt: Die schwarz-rote Regierung hat im jahrelangen Kuschelkurs Konzerne gepflegt und gehegt, anstatt diese nicht nur zu kontrollieren sondern dafür zu sorgen, dass in die Zukunft investiert wird. Kleine und mittlere Unternehmen wurden dabei sträflich vernachlässigt. Fehlende Infrastruktur bei der Digitalisierung, fehlende Nachhaltigkeit bei der Energiewende, überbordende Bürokratie - dies trifft vor allem die kleineren Unternehmen. Und das in einer Zeit, wo wir Innovationen dringend brauchen, um den Herausforderungen von Klimawandel und technologischen Entwicklungen zu begegnen.“ Gambke zeigte in seinem Vortrag auf, wie erfolgreich und flexibel gerade kleine und mittelständische Unternehmen auf die Marktveränderung reagiert haben.

 „Die kleinen und mittleren Unternehmen haben in Berlin zu wenig Stimme, deshalb wollen wir Grünen und will ich mich persönlich in Zukunft für kleine und mittlere Unternehmen verstärkt einsetzen.“ Gambke hat dazu einen konkreten Plan: er wird den von ihm gegründeten „Gesprächskreis nachhaltige Unternehmen“ nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag weiter ausbauen.

Petra Seifert wies noch einmal ausdrücklich auf den Umstand hin, dass es schon lange nicht mehr stimme, dass nur die konservativen Parteien Wirtschaftspolitik machten. „Es geht darum, nach vorne zu schauen und die Ziele und notwendigen Rahmenbedingungen zu definieren, damit in Zukunft nachhaltiges und effektives Wirtschaften möglich ist. Wir Grüne wollen eine Politik, die nicht auf’s nächste Quartalsergebnis schielt sondern die nachfolgende Generation in den Blick nimmt. Da haben wir die gleichen Ziele wie viele Familienunternehmen. Der Versuch, einfach nur die bestehenden Strukturen zu schützen, führt in dieser Zeit ins Abseits.“

Kontakt

Thomas Gambke steht vor den Türschildern seines Wahlkreisbüros in Landshut
Wahlkreisbüro

Dr. Thomas Gambke, MdB
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