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Eine Art Vermittlerrolle fällt Thomas Gambke in Riedenburg zu, wo einer Bürgerinitiative die dortige Pappenfabrik Sorgen macht. Neben Geruchs- und Lärmbelastung tragen weitere Umstände zu Konfliktpotenzial bei: Die Firma liegt auf vermutlich umweltbelastetem Grund, will künftig Pappe bituminieren und kann bislang nur über das Wohngebiet auf einer steilen Straße angefahren werden.

Josef Justl (l.) und Sandra Schmid von der BI Riedenburg im Gespräch mit MdB Dr. Thomas Gambke (2. v. l.) und dem grünen Kreisrat Karl Mirwald.
Im Gespräch mit der Bürgerinitiative warb Thomas Gambke für einen direkten Dialog zwischen den Beteiligten. Für die entsprechende Bereitschaft dazu hatte Gambke im Vorfeld bei der Firma geworben, die daraufhin eine "Charmeoffensive" ankündigte. Ferner will sich Gambke für die zeitnahe Untersuchung der Altlasten auf dem Firmengelände einsetzen. Dies sei wohl auch im Interesse der Firma, um später nicht in Verdacht zu kommen, für frühere Verschmutzungen verantwortlich zu sein.
Um Gefährdungen der Anwohner durch Transporte der Firma zu minimieren, will sich Thomas Gambke insbesondere für eine Anbindung des Werksgeländes über das benachbarte Gewerbegebiet stark machen. Entsprechende Überlegungen scheiterten bislang daran, dass das Firmengelände einen insolventen Bürger gehört. Es sei jedoch denkbar, dass die Firma als Pächter des Geländes sich an den Kosten für die Erschließung beteilige. Die entsprechenden Überlegungen sollen in Kürze in Form eines rundes Tisches konkretisiert werden.