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10. Dezember 2010

Grüne Energiequellen für E-WALD

Über die aktuelle Entwicklung des Projekts E-WALD und die Beteiligung der Firma soleg GmbH informierte sich der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Dr. Thomas Gambke gemeinsam mit dem Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Thomas Müller, bei den beiden Geschäftsführern des Teisnacher Unternehmens, Bernhard Seiler und Josef Weindl.

Besuch bei SOLEG

 

 

 

v. l. n. r.: Bernhard Seiler (Geschäftsführung soleg), Dr. Thomas Gambke, Stefan Schmidt, Josef Weindl (soleg), Thomas Müller (Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein)

 

 

 

Alle Seiten zeigten sich zuversichtlich, dass das Projekt, Elektromobilität in ländlichen Regionen umzusetzen, ein großer Erfolg werden könne. Thomas Müller hob im Gespräch besonders die Bedeutung der regionalen Wertschöpfung hervor, die mit dem Projekt gefördert werden könne. Thomas Gambke betonte, dass zum Betrieb der Elektrofahrzeuge nur vergleichsweise wenig Strom gebraucht werde: "Im Gegensatz zum konventionell angetriebenen Auto wird im Elektroauto nicht in erster Linie nutzlose Abwärme erzeugt. Es ist faszinierend, wie wenig Strom man tatsächlich braucht." Deshalb werde das Auftanken der Miet-Elektroautos in der Regel kostenfrei sein.

Bernhard Seiler, Geschäftsführer der soleg GmbH, erläuterte im Gespräch, dass soleg innerhalb des Projekts die Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energien übernehmen wolle. Neben Solarenergie setzt das Unternehmen dabei auf weitere dezentrale regenerative Kraftwerke im Bayerischen Wald (DEREK), konkret auf Wasser- und Windkraft sowie auf Biomasse-Vergasung. "Damit können wir rund um die Uhr das regenerative Auftanken sicherstellen und noch jede Menge zusätzlicher Energie erzeugen." verdeutlichte der Geschäftsführer.

 

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