Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Erster Punkt auf der Tagesordnung für Dr. Thomas Gambke war die Frage nach der künftigen Zusammenarbeit zwischen der Regensburger Arbeitsagentur und den Kommunen, sprich ARGEN – den künftigen Jobcentern. Dazu Gabriele Anderlik: „Durch die letzte Änderung des Grundgesetzes haben wir ja nun endlich Klarheit. Ich darf sagen, dass wir in den vergangenen Jahren mit den kommunalen Vertretern der Stadt Regensburg und der Landkreise Regensburg, Kelheim und Neumarkt konstruktiv und erfolgreich zusammengearbeitet haben. In diesem Sinne halte ich es für wünschenswert, diese Kooperationen weiter zu führen.“

v.l.: Stefan Schmidt, Bezirksvorsitzender der Grünen Oberpfalz, Dr. Thomas Gambke, MdB und Gabriele Anderlik, Leiterin der Arbeitsagentur Regensburg
Kein Unterschied zwischen Zeitarbeit und regulärer Beschäftigung
Anderer Gesprächspunkt unter dem Schlagwort „equal pay“ war das Thema Zeitarbeit. Gerade für diese Art Beschäftigungsverhältnisse hält die Regensburger Arbeitsagentur zahlreiche Stellenangebote bereit. Hierzu forderte Dr. Thomas Gambke: „Zeitarbeit muss gegenüber regulärer Beschäftigung gleich gestellt werden. Ferner müssen auch Mitspracherechte im Betrieb und Fortbildungsmöglichkeiten für Zeitarbeiter geschaffen werden.“ Die Agenturchefin hält es für notwendig, dass die Politik für Zeitarbeit solche Rahmenbedingungen vorgibt, damit diese Form der Beschäftigung die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz findet.
Arbeitslosigkeit auf Vorkrisenniveau – Knappheit an Fachkräften spürbar
Grundsätzlich positive Informationen konnte das Bundestagsmitglied Gambke hinsichtlich dem Regensburger Arbeitsmarkt mit nachhause nehmen. So sei die Arbeitslosigkeit trotz Krise verhältnismäßig niedrig geblieben. Die Arbeitslosenquote befände sich in der Region – Dank anziehender Konjunktur - derzeit auf Vorkrisenniveau des Jahres 2008. Ferner deute vieles darauf hin, dass die Krise überwunden sei, teilte die Agenturchefin erfreut mit. Im Einzelnen hob Anderlik die Arbeitslosenquote der Altersgruppe von 15 bis 25 Jahren hervor: „Da bewegen wir uns deutlich unter drei Prozent“. Ferner führte die Agenturleiterin aus, die Krise sei am regionalen Arbeitsmarkt so gut bewältigt worden, dass inzwischen eine Knappheit an Fachkräften spürbar sei. Dass die Krise so gut gemeistert wurde, liege auch an der Kurzarbeitregelung, die es den Unternehmen ermöglicht hat, eigene Fachkräfte trotz Auftragsmangel zu halten.