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5. Juli 2010

Grüne unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald

Der Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gambke nahm an einer Wanderung der Bayerischen Grünen durch den Nationalpark "Bayerischer Wald" teil.

Mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete der Grünen waren Ende Juni mit ihren Mitarbeitern zu Naturschönheiten und herausragenden Initiativen der Nationalparkentwicklung in Niederbayerns unterwegs. Sie besuchten den sanierten Grenzbahnhof Bayerisch-Eisenstein, den "Trauerwald" bei Bayerisch-Eisenstein, das Urwaldgebiet Watzlik-Hain, wanderten über den Rachel-Gipfel zum Lusen. Dabei gab es Gelegenheit für viele Gespräche mit Fachleuten, Einheimischen und Touristen vor Ort.

Bayerischer Wald_Gruppenbild Gipfel

Bei einer Tageswanderung vom Gfäll-Parkplatz über den Rachel zum Lusen konnten die Parlamentarier alle Facetten der Nationalparkentwicklung und des so genannten Borkenkäferproblems am Objekt begutachten. "Klimaerwärmung und Borkenkäfer schaffen unverrückbare Duftmarken in unserem Ökosystem – negieren und aussitzen verbessert nichts. Die Nachbarn in Tschechien haben da viel aus ihrer Nationalparkentwicklung gelernt und lassen das Totholz jetzt liegen", so der niederbayerische Abgeordnete Eike Hallitzky, der seine Kollegen eingeladen hatte.

Als Bundes- und Finanzpolitiker war es für Dr. Gambke interessant zu erfahren, dass der Nationalpark allein vom Land Bayern finanziert wird. "Aber die wichtigsten Unterstützer sind letztlich die vielen engagierten Naturschützer vor Ort", ist Gambke überzeugt. Das bezieht vor allem die Mitarbeiter des Nationalparkes ein, die für einen relativ geringen Lohn eine wichtige Arbeit verrichten. "Den Besuchern ein Stück möglichst unverfälschter Natur zu zeigen und bei ihnen Emotionen genauso wie ein  Nachdenken in Richtung einer nachhaltigen, die Schöpfung bewahrenden Politik zu bewirken – dies ist der wahre Sinn des Nationalparkes", so Gambke.

Die hervorragende Bewirtung und Gastlichkeit der Beherbergungsbetriebe, das funktionierende Nahverkehrssystem und natürlich das grandiose Wetter überzeugte die Fraktionsmitglieder und ihre Mitarbeiter, bei nächster Gelegenheit dieses erholsame und spannende Grenzgebiet wieder zu besuchen.

 

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