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Zur Wahl des Bundespräsidenten diesen Mittwoch erklärt Dr. Thomas Gambke, MdB, Bündnis 90/Die Grünen:
"Wenn es nach den Landshuter Wahlfrauen und -männern geht, heißt der nächste Bundespräsident Joachim Gauck", so Thomas Gambke. Aus Landshut werden wohl drei Stimmen für den ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde kommen. Neben den beiden Landshuter Grünen Dr. Thomas Keyßner und Dr. Thomas Gambke wird Martina Gedeck als Wahlfrau am Mittwoch an der Bundesversammlung teilnehmen. Die Schauspielerin ("Bella Martha", "Das Leben der Anderen") wurde von Bündnis 90/Die Grünen als Wahlfrau nominiert. Martina Gedeck ist gebürtige Münchnerin, ist in Landshut aufgewachsen und hat nach eigener Aussage immer noch Bindungen nach Landshut.
Die Landshuter Mehrheit für Gauck ist damit gesichert, auch wenn die beiden anderen Landshuter Wahlfrauen und -männer wohl nicht für Gauck stimmen werden: Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller hat bereits angekündigt, für die Kandidatin der Linken stimmen zu wollen. "Von Herrn Dr. Götzer kann sicher angenommen werden, dass er den Anweisungen von Herrn Seehofer folgt," so Gambke.
Über diese Mehrheitsverhältnisse in Landshut freut sich Thomas Gambke. "Joachim Gauck sollte Bundespräsident werden, weil er ein überparteilicher Kandidat ist, der für alle Bürgerinnen und Bürger sprechen wird. Deutschland braucht keinen Bundespräsidenten, der einseitig nur die Politik von Schwarz-Gelb vertritt. Joachim Gauck würde ein Bürgerpräsident sein, der die Menschen ermutigen will, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und Freiheit in Verantwortung zu gestalten."